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Im Juni ist unser Termin turnusgerecht: Am Donnerstag, den 14. Juni 2018 geht der Schreibspaß weiter.

Sie können sich unter Kreativem Schreiben nicht recht etwas vorstellen? Rufen Sie mich an  - oder noch besser: Probieren Sie es einfach mal aus ... Herzlich Willkommen!

Von 20.00 Uhr bis ca 22.00 Uhr schreiben wir, was uns in den Sinn kommt und bis die Schwarte kracht.

Die Teilnahme kostet pro Person 10€ inkl. Pausengetränk und Knabberei. Anfahrtinfo finden Sie unter Kontakt u. Weg links in der Navigationsleiste 

Alles neu macht der Mai! Wir haben neuen Spaß, neue Mit - Schreiberinnen  und neue Themen. Das muss frau sich doch von Nahem genau besehen, gell? 

Kennt ihr "Webdings"? In open office sind sie zu finden. Kleine Bildchen, die man anstelle von Buchstaben verwenden kann - eine Art Geheimschrift sozusagen. Ich hatte eine Reihe davon untereinander angeordnet, nun sollte damit eine kleine Bildergeschichte erzählt werden:  

Die nächste Aufgabe erinnerte ein wenig an Jandels "Ottos Mops". Begonnen haben wir jedes Wort unserer Sätze mit dem Buchstaben, den jede auf ihrem blindgezogenen Blatt vorfand. "An anheimeldnen Allerweltsabenden atmen 888 Ameisendamen angestrengt am Abhang. Soweit das "A". Oder von Andrea: Früher fraß Frau Fridas findiger Fridolin fast frühmorgendlich 55 feuchtwarme furchtbar fettglänzende frühlingsgrüne Fruchtbärchen. LECKER! Anregung für Deutschlehrer: So lassen sich doch spaßig fast alle Wortarten erklären, oder?  Oder von Susanne:

"Immobilien-Inge im irisblauen Islandpullover isst idealerweise im Irrgarten immer igittige Igelinnereien in Ingwersauce. Idiotisch!"

Ich glaube mit so irren Köstlichkeiten lassen sich sogar Jungs zum Schreiben animieren ...

Bei unserer dritten Aufgabe des Schreibabends in Birgits Büchergarten zogen wir blind (ich liebe die Mitarbeit des Zufalls) je eine Bildkarte mit oder ohne zusätzlichen Text bzw. Bilderklärungen auf der Rückseite. Was jede davon nutzen wollte, entschied sie selber.

Hier ein paar schmackige Sätzlein aus den entstandenen Texten, die mir Susanne spendierte: "Heute würde sie anfangen, ihr Leben aufzuschreiben. Sie würde schonungslos sein, ehrlich, wenn es sein musste, brutal..." (So und nicht anders muss es sein, wenn Texte Leser interessieren sollen ;-)  - "Ihr Blick fiel auf ihr Spiegelbild in der Fensterscheibe - leuchtend rot allein ihr Mund in all dem Grau."

"Beim Gedanken ihn wiederzusehen, tanzten die Schmetterlinge in ihrem Bauch Tango. Eng, gewagt, in rasanten Flugmanövern. Aber auch völlig ohne Bodenhaftung."

Gar nicht grau, sondern knabberlustig war unsere Pause, denn das Hirn braucht Treibstoff für Kreativität. 

und : 

Hier ein paar Eindrücke von vergangenen Schreibabenden...

Ganz schön schräg ging es in Susannes Hühnerhof zu. Wird es der hübschen Henne Frieda mit dem schwarzgesprenkelten weißen Hals gelingen, sich mit Oberhenne Gertrud zu arrangieren? Beide haben ein Auge auf den stolzen Hahn geworfen, Frieda übrigens ein rotes.

Aber auch im übertragenen Sinn beschäftigten wir uns mit schrägen Hühnern - heute sogar in Anwesenheit eines jungen "Hahns im Korb". Markus verstärkte unsere Runde. Seine Raps sind legendär.

 

Birgit erfand die Künstlerin Inge, die gern skurrile Zeichnungen anfertigt - z.B. von einem kahlköpfigen Herren, in dessen Schnauzer sich eine lange Suppennudel festgekringelt hat, die bei jedem Schlabberer erzittert. Doch, bloß weil sich die Szenen dann tatsächlich so ereignen wie auf ihren Bildern, ist sie doch kein verrücktes Huhn! Ihre Freundin Sieglinde ist aber fest davon überzeugt. "Sowas passiert immer nur, wenn du dabei bist!"

Welche Ideen uns aus den Stiften fließen, ist jedes Mal eine Überraschung. Wenn Sie Lust haben, das auch mal auszuprobieren: Sie sind herzlich willkommen! Weiter unten auf dieser Seite gibt es Einzelheiten zu unseren Schreibtreffen.

Herzlich Willkommen zur Nachlese des Schreibtermins am Donnerstag, den 14. September

Nach einer Pause von zwei Monaten waren wir alle  gespannt, ob uns Text ein-fällt. Oder sind wir etwa komplett aus der Übung? Da hilft nur eins: Ansprüche runterschrauben und locker bleiben! 

Was ist drin in den Umschlägen? Kann ich damit was anfangen? Klar! Zwei Sekündchen nachgedacht und los ging´s. Man konnte das Ticken der Uhr hören!

Zuerst stellten wir uns vor, dass eine Person in einem Straßencafé sitzt und wartet. Auf wen? Was sieht oder hört sie um sich herum? Und was hat eine SEK-Truppe plötzlich dort zu suchen? Naja, so stürmisch ging es nicht in jedem Text zu. Auch Nachdenkliches war in der folgenden Leserunde zu hören und Szenen vor dem Café, wo Kinder sich die Zeit vertrieben, wurden geschildert.

Aus den Briefumschlägen (s.o.) wurden danach Bilder von Fenstern gezogen. Wer lebt im Raum dahinter? Und was ist mit dem ersehnten Meerblick? "Aber sein Herz hatte geklopft, gerast vor Sehnsucht. Er hatte seine alten Augen angestrengt und endlich war ihm, als sähe er durch eine Lücke im Grün das flimmernde Blau-Grau des Meeres."

Mit den Sätzchen auf der Rückseite der Bilder konnte man etwas anfangen oder auch nicht, je nachdem wieviel Anregung jede Schreiberin brauchte und verwenden wollte.

Apropos SchreiberIN. Auch wenn auf man auf den Fotos nur Damen sieht, sind freilich auch schreibwütige Männer willkommen!

Den Abschluss bildete ein Ausflug ins Blaue:

Sitzt unten links "Der Alte vom Berg"? Warum sind die Bäume unten rechts so kahl - und überhaupt: Warum ist alles so blau? Oder bin ich blau? Träume ich? Oder bin ich durch einen Zauberspruch auf einem blauen Planeten gelandet?

Da hatte jede Schreiberin so ihre eigenen Ideen ... "Sein Hirn war wie benebelt. Zitternd führte er die Fingerspitzen vor sein Gesicht und drückte vorsichtig an seinen Augäpfeln herum." Dabei hatte alles so vielversprechend angefangen mit einer Reisewerbung, die das Bus-Unternehmen Flitz-Tours im Fritzthaler Nachtecho geschaltet hatte ...

Ja, da war der Abend dann auch schon wieder herum. Die "Pause" fand diesmal am Schluss statt, damit wir im Schreibfluss bleiben konnten. Wenn Sie Lust haben das selbst einmal auszuprobieren, nur zu. Sie sind herzlich willkommen! 

B in                  

E igentlich

I n

F ast

A llen

L agen

L ocker 

Dies Akrostichon von Evi trifft die heitere Stimmung des Kreativen Schreibabends am 8. Juni recht gut. Das Wörtchen "eigentlich" trägt gelegentlichem Hirnhüpfen nach Verkündigung der Aufgabe Rechnung. "Ich versteh grad gar nix!" (O-Ton Renate) Und das war auch kein Wunder, denn, um Andreas kleine Abneigung gegen Gedichte auszutricksen, erinnerte ich an das lautmalerische Werk "Das große Lalula" von Morgenstern oder Christian Enzensbergers Nachdichtung von Lewis Carrols "Jabberwocky": Wenig Sinn - Viel Spaß! (Unseren englischsprachigen Gast Liselotte inspirierte dieses Silbenspiel zu ihrer Überraschung sehr!)

Das kriegen wir doch auch hin!

  Also los!

Silben nach Klang sortiert aus einer Gedichtstrophe von Heinrich Heine.

Hagrün destons hinaus!

Hinaus Hagrün! Hinaus!

All weit im Fischermeer

Sameine Sameine

Lichtmodern erzten Feuilleland ...

Und als dann die waschechte Fränkin Lisbeth plötzlich norddeutsches Platt imitierte, war der nächste Lachanfall garantiert:

Galun daleven höer

sam mu met de alus.

Elev dahiv maröer

wis tu mit di tu hus.

Termin für den nächsten Schreibabend:

Weiter geht es am Donnerstag, den 14. Juni 2018 um 20.00 Uhr.

Wenn ihr Lust bekommen habt, meldet euch einfach telefonisch oder per Mail bei mir an. Der Abend kostet inklusive Pausengetränken und Knabberei pro Person 10 €.  

   Herzlich Willkommen zum Schreibabenteuer!